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Adel verrichtet Teil I

#1 von trebron horts , 05.08.2011 15:55

Adel verrichtet


Der adelige Herr, Graf Deinhardt von Beesen
schritt abends ganz gerne über sein schönes Anwesen.
Trotz seines hohen Alters, ging es Ihm geistig recht gut,
doch körperlich erforderte seine Exkursion recht viel Mut.
Mit Vorsicht bewegte er die blaublütigen Gebeine
und großer Sorgfalt das andere vor das eine.

Er ging gemächlich vorbei an den Büschen und Hecken
sah nach seinen Milchkühen, die den Hals nach Ihm reckten.
Doch dann übersah er wegen der Umschau das sehr große Loch,
aus dem es bisweilen ziemlich streng heraus roch.
Die Jauchegrube, sie war voll bis zum Rande,
abzudecken vergessen, vom Knecht, oh du Schande.

Das Hofgut nahm den Verlust ziemlich gelassen hin,
eine große Anteilnahme kam kaum einem in den Sinn.
Hat doch der alte Herr in der Vergangenheit jeden,
der Ihm nicht passte, mit dem Holzbein, in den Allerwertesten getreten.
So war es für alle ein willkommenes Geschenk,
dass sich das Bein bei dem Sturz ab dem Kniegelenk
selbständig machte, in den blubbernden Fluten
Herr von Beesen viel zur Seite, alles wendete sich zum Guten.

Er wurde befreit und gerettet aus seiner misslichen Lage,
für seine Verwandtschaft ist er jetzt nicht mehr wirklich eine Plage.
Fortan fährt er in einem Rollstuhl auf dem Anwesen spazieren,
da kann ihm solch ein schreckliches Unglück nicht mehr passieren.
Doch auch seine Mitmenschen leben ab sofort in Frieden,
hat er doch ohne dem Holzbein kaum mehr etwas zu bieten.



© trebron horts 22.02.2008


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trebron horts
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Lise

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